Photovoltaik

Hauptbestandteil der meisten Solarzellen einer Photovoltaik-Anlage ist Silizium, das auf der Erde nahezu unbeschränkt vorhanden ist – beispielsweise im Sand. Fällt Licht auf eine Solarzelle, fließt elektrischer Gleichstrom. Die einzelnen Solarzellen werden in Solarmodulen zusammengefasst. Aus diesen Modulen wird die PV-Anlage gebaut, die dann aus dem Sonnenlicht Gleichstrom produziert.

Der Gleichstrom wird vom Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt, und ins Stromnetz eingespeist: Das ist saubere Energie, die sich dank der PV-Anlagen Vergütung auch wirtschaftlich rechnet.Jeder Quadratmeter einer PV-Anlage erzeugt in Norddeutschland jährlich ca. 100 kWh Strom, der nicht mehr von Kraftwerken erzeugt werden muss.Die Leistung von PV-Anlagen wird in Kilowatt peak (sprich: piek) angegeben und bezieht sich auf die maximal erreichbare Leistung (peak) unter sogenannten Standard–Testbedingungen. Übliche PV-Anlagen benötigen eine Fläche von ca. 8 m2 pro kWp. Zur Gestaltung bieten sich dabei verschiedene Bauarten an. Ob Solardachziegel, Dachintegration oder Aufdach-Montage. Das Spektrum ausgereifter Systeme ist groß. Wichtig ist aber: Kein Schatten! Denn sonst sinkt die Leistung der PV-Anlage und die Erträge werden gemindert.

Die Einspeisevergütung für Solarstrom gibt es übrigens bundesweit, 20 Jahre lang, vertraglich gesichert und unabhängig von politischen Wechseln.

Funktionsweise Photovoltaikanlage