6. Dach

Das Dach des Hauses von Bärenhaus ist ein besonderes, vielfältig gestaltbares Element. Zahlreiche Angebote aus den Bärenhaus-Katalogen sind in verschiedenen Dachformen realisierbar. Mit der Anpassung der Dachkonstruktion kann den Vorschriften des Baugebietes, hinsichtlich der Dachform und -neigung entsprochen werden.

Dachkonstruktion

6.1 Dachkonstruktion

Die Dachüberstände des Hauses betragen an der Giebelseite ca. 30 cm und an der Traufenseite ca. 50 cm (Ausnahme: verklinkerte Häuser). Sie sind mit Profilholz verkleidet. Diese Dachüberstände gewährleisten einen optimalen Witterungsschutz. Ein im Spitzboden befindliches, ungedämmtes Schornsteinfegerausstiegsfenster (ohne Zugangsleiter) sowie eine Standrostanlage (ca. 60 cm) gehören zum Leistungsumfang, sofern ein Schornstein im Bauvertrag enthalten ist. Alle sichtbaren Dachhölzer sind gehobelt, grundiert und endbehandelt. Die Dachholzfarbe kann aus verschiedenen Farbtönen ausgewählt werden. Die Dachkonstruktion ist für Schneelasten bis 150 kg/m² ausgelegt.

6.2 Individuelle Dacheindeckung

Das Dach wird mit dem hochwertigen, durchgefärbten Dachstein „Harzer Pfanne 7“ vom Markenhersteller Braas gedeckt. Dank ihres regelmäßig geschwungenen Profils verleiht der Dachstein der Dachfläche eine gleichmäßige Wellenbewegung sowie ein lebendiges Aussehen.
Bei der Wahl des Dachsteines kann der Bauherr aus 3 Farben der Oberflächenqualität „Classic“ und zusätzlich aus 6 Farben der Oberflächenqualität „Star“ wählen. Mit der Technologie „Star“ werden als besonderen Mehrwert die Poren der Dachsteine verschlossen und die Oberfläche geglättet. Die Dachsteine haben somit eine hochwertige Oberflächenbeschichtung.
Die Dachsteine werden zusätzlich entsprechend der örtlichen Anforderungen mit Sturmklammern gesichert. Der Hersteller der Dachsteine Braas gibt eine 30-jährige Garantie und 10-jährige Zusatzgarantie auf die Frostbeständigkeit. Sofern die Verlegung mit dem Dachstein „Harzer Pfanne 7“ größenbedingt nicht möglich ist, wird das Dach mit dem Dachstein „Harzer Pfanne“ gedeckt.

6.3 Aufbau der Dachkonstruktion (von innen nach außen)

Während die Geschmäcker bei der Gestaltung des eigenen Hauses unterschiedlich sind, so herrscht in einem Punkt Einigkeit: Das neue Heim soll so energiesparend wie möglich sein. Dabei bildet das Dach neben dem Wandaufbau einen der wichtigsten Abschlüsse nach außen. Egal, ob das Haus mit Flachdach oder geneigtem Dach realisiert wird, Bärenhaus bietet dem Bauherrn eine durchdachte Komplettlösung mit einem guten Dämmwert.

Sparren- & Fettendach

6.3.1 Sparren- & Pfettendach
1. Gipskartonfeuerschutzplatte 12,5 mm
2. Traglattung + Dampfdiffusionssperre
3. Mineralwolle als Ausfachung 220 mm
4. Dachsparren 220 mm
5. diffusionsoffene Unterspannbahn
6. Konterlattung
7. Dachlattung 48 mm
8. Betondachsteine
(1.-8. betrifft wohnraumumfassenden Bereich)
(4.-8. betrifft nicht ausgebauten Spitzboden)

Pultdach

6.3.2 Pultdach
1. Gipskartonfeuerschutzplatte 12,5 mm
2. Traglattung + Dampfdiffusionssperre
3. Dachsparren 220 mm
4. Mineralwolle als Ausfachung 220 mm
5. diffusionsoffene Unterspannbahn
6. Konterlattung
7. Vollschalung
8. Flachdachabdichtung, Ortgang und Pultabschluss werden mit einem Metallprofil ausgeführt

Flachdach

6.3.3 Flachdach
1. Gipskartonfeuerschutzplatte 12,5 mm
2. Traglattung + feuchtevariable Dampfbremsbahn
3. Dachsparren 220 mm
4. Mineralwolle als Ausfachung 220 mm
5. Vollschalung
6. Trennlage
7. Gefälledämmung
8. Flachdachabdichtung, Ortgang und Pultabschluss werden mit einem Metallprofil ausgeführt

Binderdach

6.3.4 Binderdach
1. Nagelbinderkonstruktion gemäß statischer Berechnung
2. diffusionsoffene Unterspannbahn
3. Konterlattung
4. Dachlattung 48 mm
5. Betondachsteine

6.3.5 Dach-Zusatzdämmung

Zur Erhöhung der Wärmedämmung des Hauses kann entsprechend Wärmeschutzberechnung die Zusatzdämmung in den Dachschrägen und Dachdecken bzw. der Kehlbalken- / Binderdach-Decke notwendig sein. Sofern erforderlich, wird die 40 mm Dach-Zusatzdämmung in der Traglattungsebene Punkt 6.3.1 bis 6.3.3 bzw. Punkt 3.2 und 3.3 jeweils Position 2 verbaut.

6.3.6 Attikawand bei Flachdach
Bei Häusern mit Flachdach werden außen zusätzlich kleine Attikawände auf die Decke des obersten Geschosses montiert. Diese sind ca. 40 cm hoch und ein architektonisches Mittel, um die Gefälleausbildung auf dem Flachdach zu verdecken. Der obere Abschluss der Attikawände bildet ein leichtes Gefälle nach innen aus. Die Attikawände erhalten eine Wandabdeckung aus Zinkblech.

6.4 Dachentwässerung beim Sparren- / Pfetten- / Pult- / Binderdach

Die Dachentwässerung erfolgt mit einer halbrundenvorgehängten Dachrinne mit Rinneneinhang und Fallrohren aus wartungsfreiem Metallprofil. Die Fallrohre enden Oberkante Unterbau freiauslaufend. Erforderliche Verblechungen bei Gauben, Kehlen oder Schornsteineinfassungen werden ebenfalls mit wartungsfreiem Metallprofil ausgeführt.

6.5 Dachentwässerung beim Flachdach

Die auf dem Dach anfallenden Niederschläge werden bei Häusern mit Flachdach ohne Dachüberstand am tiefsten Punkt gesammelt und durch die Attika in Zink Wasserfangkästen geführt. An diesen sind Regenwasserfallrohre angeschlossen, die das Regenwasser an der Fassadeherunter führen. Als Attika wird dabei ein Aufsatz über dem Hauptgesims des Bauwerkes bezeichnet. Sie sorgt dafür, dass auf dem Dachbefindliches Wasser korrekt abgeführt wird. Bei Häusern mit einem Flachdachüberstand von mind. 40 cm wird das Regenwasser am tiefsten Punkt gesammelt und durch die Decke mittels Flachdachgullys abgeführt. An den Flachdachgullys sind Regenwasserfallrohre angeschlossen, die das Regenwasser an der Fassade herunterführen.

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