Baustelle in 85456 Pesenlern

85456 Pesenlern - Individualhaus

Zusatzinformation
Haustyp Individualhaus
Bundesland Bayern
PLZ Haus 85456
Ort Pesenlern
Unterbau Keller

Beschreibung des Wohnkonzeptes

Manchmal ist es schon ein rechtes Kreuz ... mit Behörden ... wenn man bauen will. So erging es auch unserer Bauherrin, die mit uns nach einer fundierten und überzeugenden Beratung in unserem Büro und Musterhaus Bayern Süd bereits 2015 ihren Bauvertrag für ein Pultdachhaus mit 130 m² Wohnfläche auf Bodenplatte unterschrieben hat, um sich das Baupreisniveau zu sichern. Da leider im Großraum Erding - ähnlich wie in anderen Regionen um München und in Oberbayern - Baugrundstücke zu bezahlbaren Preisen nicht wie die Schwammerl aus dem Boden wachsen, war die Grundstückssuche "eher mühsam", aber nach geraumer Zeit erfolgreich.


Das Grundstück hatte nur einen Haken, dafür aber einen kräftigen. Für dieses Grundstück gab es keinen Bebauungsplan sondern es galt lediglich das, was die Bayerische Bauordnung für Grundstücke dieser Art vorschreibt. Eigentlich ein Glücksfall für Bauherrn, weil er dann meist seine Vorstellungen um- und durchsetzen kann - so wie wir, die auf einem vergleichbaren Grundstück dann unser eigenes Haus auch gegen die Widerstand der Gemeinde durchsetzen konnten. Leider hat unsere Bauherrin unseren Rat nicht angenommen und das hatte fatale Folgen. Sinnvoll wäre es gewesen, still und heimlich "das Grundstück zu erwerben, dann die Planung für das gewünschte Haus zu machen und als Bauantrag der Gemeinde vorzulegen. Und ich bin sicher, auch hier hätte die Gemeinde keine Handhabe gehabt, das gewünschte Haus mit Satteldach zu verhindern, weil das Landratsamt auf Basis der Bayerischen Bauordnung die Genehmigung auch ohne das Gemeindliche Einvernehmen erteilt hätte. Aber um auf Nummer sicher zu gehen, hat sich die Bauherrin entgegen dem Ratschlag dazu entschlossen, bei der Gemeinde eine Bauvoranfrage "zu stellen ...... und hat damit schlafende Hunde geweckt. Wie zu erwarten war, hat der Bauausschuss nicht nur die Zustimmung zu einem Pultdachhaus (wir sind schließlich in Bayern, dem Land der Satteldächer) verweigert sondern gleich noch eine Veränderungssperre verhängt - gültig für 2 Jahre. Begründung: "Wir wollen nun einen Bebauungsplan erstellen und deshalb lassen wir im Moment keine weitere Bebauung zu." - Peng - Das war vorerst das absolute Aus für das geplante Bauvorhaben. Nach Gesprächen mit dem Bauamt der Gemeinde hat sich dann abgezeichnet, dass man "eventuell" bereit wäre, eine Ausnahme von der Veränderungssperre zuzulassen ..... wenn mit Satteldach geplant werden würde - also ein "Bayerisches Haus".


Nachdem also in dieser Form vom Architekten umgeplant wurde, hat unsere Bauherrin erneut eine Bauvoranfrage gestartet und ist ziemlich sicher davon ausgegangen, dass nach vorheriger Rücksprache mit dem Bürgermeister und dem Bauamtsleiter diese Anfrage nun positiv beschieden werden würde. Die Antwort des Bauauschusses der Gemeinde war aber leider wieder ein - Nein. Dumm gelaufen für die Bauherrin, "saupeinlich" für den Bürgermeister und den Bauamtsleiter, die das genaue Gegenteil vorher signalisiert hatten ..... und leider typisch für das Eigenleben so mancher Gemeinderäte. Da aber auch in diesem Falle gilt "nur wer aufgibt hat verloren", haben wir gemeinsam mit dem Architekten dem Landrat Erding persönlich einen Besuch abstatten, weil man es schon fast als Schikane bezeichnen könnte, was hier abgelaufen ist. Wenn trotz vorheriger Absprache zwischen Bauherrin, Architekten und uns mit dem Bürgermeister und dem Leiter des Bauamt dann der Bauausschuss ohne wirklichen Grund "Prügel in den Weg schmeißt", ist es wohl angezeigt, sich das als Bürger und Bauherr nicht widerstandslos gefallen zu lassen. Und damit waren wir dann auch erfolgreich - die Baugenehmigung wurde erteilt - für das geplantes BÄRENHAUS ESPRIT 117. Ärgerlich nur, dass das alles durch einen Bauantrag statt einer Bauvoranfrage vermieden hätte werden können.


Am Freitag den 13.01.2017 wurde das Haus angeliefert und trotz starkem Wind (Sturmtief "EGON"), Schneefall und kräftigen Minustemperaturen in nur 2 Tagen von den BÄRENHAUS-Montageprofis und einem Kranfahrer mit ruhiger Hand entladen, auf die Bodenplatte gesetzt und dann aufgebaut.

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